Rechenschwäche

Was ist Rechenschwäche?

Rechenschwäche, Dyskalkulie, bezeichnet ein Lernversagen im Grundlagenbereich der Mathematik. Menschen, die unter einen Rechenschwäche leiden, haben kein Vorstellungsvermögen für Zahlen. Sie verstehen Addition und Subtraktion als Vorwärts- bzw. Rückwärtszählen, eine Vorstellung vom Rechnen als Mengenhandlung ist bei diesen Menschen nicht entwickelt. Der Aufbau mehrstelliger Zahlen im Zahlensystem ist für diese Menschen ebenfalls Fremd. Sie versuchen zu „rechnen“, indem sie abzählen – mit den wachsenden schulischen Anforderungen sind sie immer mehr überfordert.

Wie erkennt man eine Rechenschwäche?

Kinder im Grundschulalter können ihre Rechenschwäche durch sehr schnelles zählen die ersten Jahre verbergen. Lehrer und Eltern bemerken das grundlegende Unverstädnis daher oft erst später.

Eine der hier sechs aufgeführten Kriterien können einen begründeten Verdacht auf Rechenschwäche stärken:

  • kein mathematisches Verständnis für Grundlagen
  • Zählen statt Rechnen
  • Üben hilft nicht, Hausaufgaben dauern viel zu lange
  • Auswendiglernen statt Verständnis
  • kein Lernaufbau möglich
  • Angst und seelische Belastung in Bezug auf Mathematik

In den meisten Fällen treffen mehrere der hier genannten Punkte auf die Schüler zu. Bei einem geringfügigen Verdacht sollte nachgegangen werden, um einer Fehlerentwicklung vorzubeugen.

Was tun, wenn ein Verdacht auf Dyskalkulie besteht?

Bei einem Verdacht von Dyskalkulie sollte eine Institution aufgesucht werden, die eine Rechenschwäche diagnostiziert und professionell behandelt. Eine Rechenschwäche verschwindet nicht von selbst!

 

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